Equanis Devil’s Claw ist ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel auf Basis der bewährten Teufelskralle – optimiert mit magenfreundlichen Kräuterextrakten zur gezielten Unterstützung von Gelenken, Sehnen und Bändern. Für unseren Test haben wir zwei Reiter gebeten, das Produkt eine Zeit lang zu testen und ihre Erfahrungen mit euch zu teilen.
Traditionelle Pflanze für die Beweglichkeit
Die Teufelskralle, beheimatet in Südafrika und Namibia, wird traditionell in der Pferdefütterung eingesetzt. Equanis Devil’s Claw ist ein speziell entwickeltes Ergänzungsfuttermittel, das die tägliche Futterration von Pferden gezielt mit pflanzlichen Inhaltsstoffen bereichert. Die Rezeptur enthält hochwertig verarbeitete Teufelskralle und weitere natürliche Bestandteile, die zu einer ausgewogenen und schonenden Ernährung beitragen können.
Frei von Zuckerzusätzen lässt es sich leicht in die tägliche Fütterung integrieren und eignet sich ideal für Pferde mit besonderen Anforderungen. Devil’s Claw trägt zu einer bedarfsgerechten Ernährung bei, insbesondere in Zeiten erhöhter Beanspruchung.
Unsere Tester
Sabrina & Ollivander’s Magic
Ollivander’s Magic alias Otto ist ein 11-jähriger Wallach, der rein freizeitmäßig geritten wird. Leider wurde bei ihm am 24.09.2021 eine starke Zerrung des Fesselträgers per Ultraschall diagnostiziert. Zusätzlich verfolgt ihn aus 2019 eine „alte“ Galle aus einer Sehnenscheidenentzündung.

Zusätzlich zu einem ganztägigen Weideaufenthalt wird Otto mit einem gezielten Wiederaufbauprogramm sowie über die Fütterung bei seiner Genesung unterstützt.
Zu Ende des Tests wurde außerdem eine Ultraschalluntersuchung aufgrund der Sehnenzerrung durchgeführt, was uns besondere Einblicke in die mögliche Auswirkung des Devil’s Claw gegeben hat.
Ihr Fazit: „Bei der Zerrung hat sich leider keinerlei Besserung gezeigt. Allerdings hat sich an der alten Sache einiges getan: Die Galle ist vom Gewebe her deutlich weicher geworden und auch der Kontrollultraschall zeigte eine deutliche Verbesserung. Und die Tierärztin ist mit dem Verlauf absolut zufrieden.“
| Verpackung / Handhabung | Die Flasche ist sehr handlich und eigentlich auch gut zu dosieren. Was ich etwas „tricky“ oder verbesserungswürdig finde: Ich bin Rechtshänder und drücke und schütte mit rechts. Für ein Warmblut liegt die Tagesdosierung bei 30 ml. Wenn ich die Flasche mit rechts nutze, ist die 30 ml Angabe an der anderen Seite und ich schätze meist, wo die 30 ml sind. Ansonsten finde ich die Flaschen sehr praktisch und nutze diese auch super gerne weiter für Öl, welches ich in großen Gebinden kaufe. |
| Wirkung | Die flüssige Teufelskralle ist super easy anzuwenden. Bisher hatte ich Teufelskralle immer in Pulverform, das wird aber gerne mal aussortiert. Die flüssige Form haftet gut am Müsli und wird super gerne gefressen. Mein Pferd hat vorne links eine Sehnenzerrung und aus 2019 eine „alte“ Galle durch eine Sehnenscheidenentzündung vorne rechts. Bei der Zerrung hat sich leider keinerlei Besserung gezeigt. Das Gewebe war auf den Vergleichsultraschallbildern nahezu unverändert – leider. Allerdings hat sich an der alten Sache einiges getan: Die Galle ist vom Gewebe her deutlich weicher geworden und auch der Kontrollultraschall zeigte eine deutliche Verbesserung. Insgesamt hat sich am rechten Bein (welches eigentlich keinen akuten Schaden, sondern vielmehr eine alte Schwachstelle hatte) also viel mehr getan. Und die Tierärztin ist mit dem Verlauf absolut zufrieden. |
| Fazit | Natürlich war ich nach dem Ultraschall schon enttäuscht. Ich habe in den 6 Wochen der Testphase viel für mein Pferd getan, um die Heilung zu unterstützen. Die Teufelskralle war nur ein Baustein von vielen und dennoch hat sich keine deutliche Verbesserung eingestellt. Trotzdem bin ich von der Teufelskralle und vom Equanis Produkt überzeugt. Aus diesem Grund habe ich auch eigenmächtig den Testzeitraum verlängert und das Produkt bereits mehrfach nachgekauft. Insgesamt habe ich nun einen Vorrat für weitere Monate aufgebaut, damit mein Otto eine ordentliche Kur bekommt. Tatsächlich bin ich davon überzeugt, dass die Teufelskralle helfen kann, „akute“ aufflammende Geschichten in ihrer Heilung zu unterstützen. Ich hoffe, dass ich in 3-4 Monaten Positiveres berichten kann und wir dann hoffentlich wieder antrainieren können. |
Lisa & Laleña

Die 6-jährige Hannoveraner x Knabstrupper-Stute Laleña hat es nicht leicht mit den Beinen. Letztes Jahr hatte sie rechts eine Hufgelenksentzündung und durch ein leicht rotiertes Hufgelenk steht sie nicht ganz im Lot, wodurch sich auch der Huf ungleichmäßig abnutzt. An den anderen drei Hufen ist auch eine ganz leichte Rotation, diese fällt aber kaum auf.
Zusätzlich hat sie vorn rechts einen Bockhuf aus ihrer Fohlenzeit, der leider durch Unwissenheit des Vorbesitzers erst zu spät korrigiert werden konnte. Daher wird der Huf durch die Veränderung des Hufbeins immer etwas bockig bleiben, was eine höhere Belastung der Bänder und Sehnen nach sich zieht.
Und um das Ganze abzurunden, hatte sie im Juli 2021 noch einen Koppelunfall, seitdem sie große Probleme hat. ihren Schweif zu heben und aufzustellen.
Um die Stute so gut wie möglich zu unterstützen, soll nun auch mit der Fütterung etwas getan werden.
Ihr Fazit nach dem Test: „Ich finde, sie läuft allgemein lockerer und zufriedener. Außerdem fiel mir schon nach der Hälfte der Testzeit auf, dass sie den Schweif nun besser heben konnte. Das Produkt konnte mich rundum überzeugen.“
| Verpackung / Handhabung | Durch die extra Kammer zum genauen Abmessen ist die Handhabung kinderleicht. Form, Größe und Gewicht der Flasche sind auch mit kleinen Händen super händelbar. Ich selber gehöre zur Fraktion „winzige Hände“ mit einer Handschuhgröße von 6,5. |
| Inhalt | Hauptbestandteil ist Teufelskralle, es soll schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Durch die flüssige Darreichungsform in Kombination mit einem doch recht kräftigen Duft mochte es meine Stute in trockenem Müsli nicht gern fressen. Ich habe das Müsli aufgeweicht und danach das Produkt untergemischt. Das hat wunderbar funktioniert. |
| Preis | Ein Liter kostet 25€ und hat bei meiner 600 kg schweren WB-Stute einen Monat gereicht. Laut Angaben habe ich ihr 30 ml pro Tag gegeben. Das Verhältnis zwischen dem Preis und der Menge, bezogen darauf, wie lange man mit einer Flasche reicht, finde ich gut. |
| Wirkung | Beworben auf dieses Produkt hatte ich mich, da meine Stute vorn rechts einen Bockhuf hatte, was eine erhöhte Belastung für Sehnen und Bänder darstellt. Dazu kommt eine leichte Rotation des Hufgelenks am selben Bein, welche sich durch schiefes Ablaufen des Hufes bemerkbar macht. Ich finde, sie läuft allgemein lockerer und zufriedener. Ich wollte das Urteil meiner Osteopathin mit einfließen lassen, leider wurde der Termin verschoben. Meine Stute hatte im Juli 2021 bei einer Herdenzusammenführung einen kleinen Koppelunfall. Seitdem hatte sie große Probleme, ihren Schweif zu heben und aufzustellen. Der Schweif klemmte regelrecht fest und die Schweifrübe wirkte wie eingesackt. Laut TA war nichts gebrochen und es würde bald wieder gut sein. Leider war bis zu Beginn der Testzeit nichts wieder gut. Es war etwas besser, aber nicht viel. Am 20.10.2021 habe ich begonnen, täglich Devil’s Claw zu füttern. Schon nach der Hälfte der Testzeit fiel mir auf, dass sie den Schweif besser heben konnte beim Äppeln. Nun ist das Ende der Testzeit erreicht und sie kann den Schweif auch während der Arbeit wieder sehr gut aufstellen. Noch nicht wieder zu 100% wie vor dem Unfall, aber ich denke, der Rest kommt auch noch. |
| Fazit | Das Produkt konnte mich rundum überzeugen. Die Nachbestellung ist raus und meine Stute wird Devil’s Claw weiterhin gefüttert bekommen. |
